Aktionen

Neckar entern!

Sonntag, 21. Mai 2017, Kirchheim bis Lauffen, vorbei am AKW Neckarwestheim

Paddler mit Antiatomflagge

Schubboote und Schubleichter liegen bereits für den Transport der Castoren auf dem Neckar bereit. Das Bündnis Neckar-castorfrei! demonstriert am Sonntag, dem 21. Mai auf und am Neckar gegen die Transporte. Querstellen-Friedberg unterstützt den Aktionstag.

 

Kanuten und andere Wassersportler sind herzlich eingeladen, uns die ca. 5 km von Kirchheim nach Lauffen zu begleiten. Wir paddeln dabei unmittelbar an der Entladestation des AKW-Neckarwestheim vorbei. Treffpunkt ist um 12 Uhr auf dem Festplatz in Kirchheim. Interessierte Mitpaddler (auch ohne eigenes Boot) mögen sich bitte bei uns melden. Natürlich kann man auch mit dem Fahrrad die Tour am Neckar entlang begleiten. Der Abschluss findet bei dem sehenswerten Städtchen Lauffen statt. Insgesamt also auch als Familienausflug mit kleinen und großen Piraten geeignet. Querstellen-Friedberg paddelt natürlich mit und auch unser Wurfstand zum Abschalten der verbliebenen acht AKW kommt zum Einsatz.

m 12. Februar 2011
 

Menschenkette Tihange -Aachen

Sonntag, 25. Juni 2017

Banner Menschenkette

Am 25. Juni wird eine 90 km lange Menschenkette von Aachen über Maastricht bis Tihange in Belgien gebildet. Atomkraftgegner*Innen aus Belgien, Niederlande und Deutschland wollen gemeinsam gegen den belgischen Schrottreaktor in Tihange demonstrieren und sich für das Abschalten aller AKW in Europa aussprechen. Das AKW Tihange 2 gilt als besonders risikobehaftet, da der Druckbehälter Tausende Haarrisse aufweist. Eine Atomkatastrophe im dichtbesiedelten Dreiländereck hätte unvorstellbare Auswirkungen.

An der internationalen Ketten-Reaktion beteiligt sich auch das Friedberger-Aktionsbündnis und lädt alle Atomkraftgegner*Innen ein, sich anzuschließen. Eine bequeme und preiswerte Anreise (20 €) mit dem Bus bieten die Freunde von "Langen gegen Atomkraft" und "ByeByeBiblis", denen wir uns angeschlossen haben. Gerne helfen wir bei der Vermittlung von Mitfahrgelegenheiten nach Langen.

am 12. Februar 2011
 

NECKAR CASTORFREI!

Demo Heilbronn: Samstag, 4. März 2017, 13 Uhr Kiliansplatz

Banner Neckar castorfrei

 

Noch immer laufen acht Atomkraftwerke und produzieren weiter Atommüll. Nach dem Motto - „Irgendwo muss das Zeugs ja hin“ - wird in diesem Jahr wieder begonnen, Atommüll durchs Land zu transportieren. So will EnBW auf dem Neckar 15 Castoren vom stillgelegten Atomkraftwerk Obrigheim zum 50 km entfernten Zwischenlager nach Neckarwestheim transportieren. Auf Schubleichtern sollen jeweils 3 Castoren auf dem Neckar flussaufwärts geschoben werden. Ein abenteuerliches, bisher nicht erprobtes Verfahren durch eine dicht besiedelte Region.

Unter dem Motto „Neckar castorfrei!“ findet am 4. März, um 13 Uhr, eine Kundgebung und Demonstration in Heilbronn gegen die Castor-Transporte statt.

Eine gute Gelegenheit, deutlich zu machen, dass die Anti-Atom-Bewegung weiterhin wachsam und aktiv ist. Auch Menschen aus der Wetterau werden sich daher gegen diese fragwürdige Verschiebung des Atommülls querstellen.

Gerne helfen wir bei der Vermittlung von Mitfahrgelegenheiten. Meldet euch bitte per E-Mail, wenn ihr einen freien Platz anzubieten habt oder mitfahren wollt. Vielen Dank!

Genaue Informationen zur Veranstaltung unter www.neckar-castorfrei.de.

am 12. Februar 2011
 

6 Jahre Atomkatastrophe Fukushima -

Ausstellung und Infostand am 11. März 2017

Am Samstag, dem 11. März jährt sich zum 6. Mal die Atomkatastrophe in Fukushima-Daiichi. Aus diesem Anlass wird Querstellen-Friedberg von 10-13 Uhr auf dem "Elvis-Presley-Platz“ („Kleine Freiheit") in Friedberg mit einer Plakatausstellung und einem Infostand an die Atomkatastrophe in Japan erinnern.

Wir  zeigen in einem Pavillon die Plakatausstellung „Fukushima, Tschernobyl und wir“ von .ausgestrahlt, die auf 15 Plakaten in anschaulicher Weise die wichtigsten Fakten zu diesen beiden Atomkatastrophen zusammenfasst.

In Japan hat inzwischen die Regierung einzelne Sperrgebiete in Iitate aufgehoben und die ehemaligen Bewohner aufgefordert in ihre Häuser zurückzukehren. Auf dieses Weise versucht die Regierung den Eindruck zu erwecken, man habe die Katastrophe im Griff. Tatsächlich sind - trotz großer Dekontaminierungs-Anstrengungen - die Strahlenwerte an vielen Stellen noch immer sehr hoch und kaum jemand will in das verseuchte Gebiet zurück, wo noch immer Millionen schwarzer Plastiksäcke mit kontaminierter Erde offen herumliegen. Da aber 2018 die Entschädigungszahlungen auslaufen, wird vielen Bewohnern am Ende vermutlich jedoch keine andere Wahl bleiben.

Wir wollen an diesem Jahrestag aber auch an die Situation in Deutschland erinnern, wo noch immer acht Atomkraftwerke in Betrieb sind und weiterhin Atommüll produzieren. Ab 2017 sollen - nach sechs Jahren Pause - wieder Castor-Transporte in Deutschland stattfinden. Mangels eines geeigneten Endlagers beginnt man damit, den Atommüll in Zwischenlager zu verschieben, deren Sicherheit äußerst fragwürdig ist.

Materialien und Infos dazu halten wir an unserem Infotisch bereit und weisen auf aktuelle Aktionen, z.B. die Initiative „Neckar castorfrei!“ oder die geplante Menschenkette von Tihange nach Aachen hin.

Am Infostand bietet sich die Möglichkeit zur Diskussion über aktuelle Fragen des Atomausstiegs und der Energiewende. Gerne berichten wir auch über unsere Teilnahme an der Demonstration „Neckar castorfrei“, die am 4. März in Heilbronn stattfand.

am 12. Februar 2011
 

Weihnachtsgeschenke an die Atomkonzerne

3. Dezember 2016

Strompreiserhöhung für Bürger*innen - Sterbereiung für Atomkonzerne

Während sich 2017 wieder die Strompreise für uns Bürger*innen erhöhen, werden die Atomkonzerne von der Steuer befreit. „Querstellen-Friedberg“ fordert die Beibehaltung der Brennelemente-Steuer.

 

Selbstverständlich mussten bisher auch Atomkraftwerke Steuern bezahlen. Von der Bundesregierung war die sog. Brennelemente-Steuer eigens eingeführt worden, um einen Wettbewerbsvorteil der Atomkonzerne gegenüber kleinen Stromproduzenten zu verhindern. Diese Steuer, die bei jedem Wechsel der Brennelemente zu zahlen ist, wird ab 2017 komplett entfallen.

Zweifellos ein willkommenes Weihnachtsgeschenk für die Atomkonzerne. Schon 2016 gelang es den Kraftwerksbetreibern, durch geschicktes Verschieben des Brennelemente-Austauschs auf Anfang des kommenden Jahres, rund 700 Millionen Euro - immerhin 70% der üblichen Kosten - einzusparen. Bis 2020 werden sie weitere 5 bis 6 Milliarden Euro sparen. Mit diesen 6 Milliarden erhalten sie ziemlich genau den sog. „Risikoaufschlag“ zurück, den die Konzerne noch zu ihren 17 Milliarden in den öffentlichen Atommüll-Fond einzahlen müssen. Für gerade einmal 23 Milliarden kaufen sie sich komplett von der Entsorgung und Endlagerung des Atommülls frei. Wenn das kein Grund für die Aktionäre ist, an Silvester die Champagner-Korken knallen zu lassen! Das Atommüllproblem für die nächsten 100 000 Jahre übernimmt jetzt die Allgemeinheit und die Konzerne können wieder richtig Geld verdienen.

Mehr Informationen dazu in einem Artikel von Karen Warkall und Klaus Kissel unter Berichte.

 

Noch eine kleine Fußnote:

Querstellen-Friedberg gibt es jetzt bereits seit 2190 Tagen. In weiteren 2190 Tagen soll das letzte Atomkraftwerk in Deutschland abgeschaltet sein. Das schaffen wir doch auch noch!

m 12. Februar 2011
 
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